Chopin trifft Schubert

“Chopin trifft Schubert” – unter diesem Titel erhoffte sich das Publikum zu recht ein spannendes Konzert. Gemeinsam mit der Pianistin Anna Song spielte der Concentus21 unter Leitung von Herbert Krenn ein unterhaltsames Konzert und begeisterte die Zuhörer. Doch es waren nicht nur die angekündigten Stücke, die den Weg in die Krypta lohnten. Die reichlichen Zugaben von Chopin (Solistin) und Tschaikowski (Orchester) passten wunderbar in die beginnende Vorweihnachtszeit und machten das Konzert zu einem runden Abend.

30. Nov. 2014 in der Krypta der Canisiuskirche

Solistin: Anna Song (Klavier)
Dirigent: Herbert Krenn

Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 1 e-Moll, Op. 11
Franz Schubert: Symphonie Nr. 8 (7) “Unvollendete” h-Moll, D.759 (viersätzige Fassung)

Zugaben der Solistin
Frédéric Chopin Nocturn Op.9 No.1, Étude Op.10 No.4, Étude Op.10 No.12

Zugaben des Orchesters
“Chopin Meets Jobim” Arr. Melachias
Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Ballett-Suite “le Lac Des Cygnes”

Sommerkonzert “Virtuose Gitarre”

Beim Sommerkonzert “Virtuose Gitarre” überzeugte Solist Damien Lancelle mit Gulianis 3. Gitarrenkonzert. Dafür spielte er auf einer Terzgitarre, einem originalen Wiener Instrument, dessen Klang nicht nur damals das Publikum verzauberte. Genauso bot auch das Orchester wieder einmal abwechslungsreichen Wiener Klang. Abgesehen von Mozart und Schubert im Hauptprogramm wurde als Zugabe auch Musik der Familie Strauss gespielt.

28. Juni 2014 in der Krypta der Canisiuskirche

Solist: Damien Lancelle (Terzgitarre)
Dirigent: Herbert Krenn

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zur Oper “Der Schauspieldirektor” KV 486
Mauro Giuliani: Konzert Nr. 3 für Gitarre & Orchester in F-Dur Op. 70
Franz Schubert: 1. Symphonie in D-Dur D. 82

Zugabe des Orchesters
Josef Strauss: Auf Ferienreise
Johann Strauss: Annenpolka

Jubiläumskonzert 10 Jahre Concentus21

Beim Jubiläumskonzert 10 Jahre Concentus21 bewiesen festliche Klänge die Reife des immer noch “jungen” Orchesters.

2004 gründete der künstlerischen Leiter des heutigen Orchesters Herbert Krenn das Regenbogen-Orchester. Es war eine Initiative, um engagierten AmateurmusikerInnen die Gelegenheit zum gemeinsamen Musizieren im größeren Ensemble zu geben. Wobei der Name des Orchesters Programm war – erste Konzerte galten der Aids-Hilfe. Der Grundgedanke war das Musizieren als Gemeinschaftserlebnis einer Gruppe, in der Toleranz und soziales Empfinden groß geschrieben wurden. Seit der Gründung ist diese Idee über die Jahre gleich geblieben. Ebenso die Ausrichtung auf klassisch-romantisches Repertoire, einschließlich wienerischer Unterhaltungsmusik.

Bald nach der Gründung im Jahre 2004 wurde das Ensemble in Concentus21 umbenannt und wurde 2008 als Orchesterverein angemeldet. Seitdem ist das Orchester nun an Mitgliedern und künstlerischem Anspruch stetig gewachsen.

Umso mehr setzte nun das Konzert im Jubiläumsjahr ein kräftiges Lebenszeichen, das beweist, dass trotz allem, die musikalische Tradition Wiens Zukunft hat. Mit einem Programm aus Schubert und Beethoven vertraute man dabei auf bekanntes und bewährtes. Auch der Ehrbar Saal trug mit seinem feierlichen Rahmen seinen Anteil zu einem gelungenen Konzert bei.

10. Mai 2014 im Ehrbarsaal

Solistin: Valbona Naku (Violine)
Dirigent: Herbert Krenn

Franz Schubert: Ouvertüre Nr.1
Ludwig van Beethoven: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61
Franz Schubert: 1. Symphonie in D-Dur

Zugaben des Orchesters
Johann Strauss: “Rosen aus dem Süden” Op. 388, “Leichtes Blut” Polka schnell op. 319