Dirigent Herbert Krenn

Loewe trifft Beethoven – Herbstkonzert

Schon Wochen im voraus war das diesjährige Herbstkonzert des Concentus21 ausverkauft. Demzufolge war der stimmungsvolle Lorely Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Entsprechend dem Motto des Abends “Loewe trifft Beethoven” intonierten Orchester und Solist zunächst Beethovens 4. Klavierkonzert.

Darauf folgte nach der Pause eine österreichische Erstaufführung für ein Stück, welches bereits 1834 entstanden ist. Da zu Carl Loewes Symphonie in e-Moll nie Stimmenmaterial gedruckt wurde, ging der Aufführung eine lange Vorbereitungsphase voraus, die der künstlerische Leiter Herbert Krenn im Detail dokumentiert hat (nachzulesen hier: Carl Loewe und seine e-Moll Symphonie).

Abschließend spielte das Orchester das Scherzo aus der Symphonie in d-Moll als Zugabe, die einmal mehr bewies, dass Loewe nicht nur Balladen und Oratorien meisterhaft komponierte. Das Publikum belohnte die Aufführung mit reichlich Applaus und so war es wieder einmal ein gelungener Abend.

Plakat Herbstkonzert 2019 mit Christos Marantos - Loewe trifft Beethoven
Plakat Herbstkonzert 2019 mit Christos Marantos

Programmheft

09. November 2016
Lorely-Saal Penzing

Solist: Christos Marantos
Dirigent: Herbert Krenn

L. v. Beethoven – Klavierkonzert No. 4 in G-Dur
Zugabe des Solisten:
L.v. Beethoven – Bagatelle op. 126 No. 5

Carl Loewe – Symphonie in e-Moll
Zugabe des Orchesters:
Carl Loewe – Scherzo aus der Symphonie in d-Moll

Orchester Concentus21 Wien 2019

Festkonzert 15 Jahre Concentus21 Wien

15 Jahre Concentus21 – ein festlicher Anlass! Unter diesem Motto hatte das Orchester zum großen Festkonzert nach Donaustadt geladen. Im festlich geschmückten Saal nahmen über 200 Gäste Platz und lauschten dem Orchester, das mit stattlichen 52 Musikern und Dirigent die Bühne mehr als ausfüllte.

Die festliche Einleitung des musikalischen Teils machte die Ouvertüre zur Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, bevor die Vereinsobfrau Cornelia Szabó-Knotik in ihrer Ansprache das Publikum begrüßte und vor allem den zahlreich erschienen Stammgästen für ihre langjährige Treue dankte. Beim folgenden Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel glänzte der Solist Gerald Grün mit schönem Ton und wurde routiniert vom Orchester begleitet. Den Höhepunkt des Abends bot jedoch Carl Czernys 5. Symphonie, die nahezu vergessen wieder einmal vom Dirigenten und musikalischen Leiter Herbert Krenn “ausgegraben” wurde. Die abwechslungsreichen Sätze zeigten Czernys kompositorisches Können, das sich nicht nur auf Klavieretüden beschränkt.

Ob des überwältigenden Applauses bot das Orchester gleich zwei Zugaben aus der Feder von Carl Michael Ziehrer dar und bewies damit, dass es auch in der wienerischen Unterhaltungsmusik zu Hause ist.

Beim anschließenden Sektempfang war man sich einig, dass es ein gelungenes Konzert war. Publikum und Musiker plauderten angeregt und ließen sich den freundlicherweise von Henkell gesponserten Sekt schmecken.

Plakat Jubiläumskonzert 15 Jahre Concentus21
Plakat Jubiläumskonzert 15 Jahre Concentus21

Programmheft

18. Mai 2019
Veranstaltungszentrum Donaustadt

Solist: Gerald Grün
Dirigent: Herbert Krenn

G. F. Händel – Ouvertüre aus “Feuerwerksmusik”
J. N. Hummel – Trompetenkonzert in Es-Dur
C. Czerny – Symphonie Nr. 5 in Es-Dur

Zugaben des Orchesters:
C. M. Ziehrer: Walzer “In lauschiger Nacht”, Freiherr von Schönfeld Marsch

Orchester und Solist auf der Bühne in Oberlaa

Sonntagskonzert in Oberlaa

Das Sonntagskonzert in Oberlaa als erstes Konzert 2019 brachte nochmals das Programm “Musik in und aus Wien” zu Gehör. Auch diesmal war es ein stimmungsvolles Konzert nicht zuletzt wegen des schönen Theatersaals. So zahlreich war das Publikum nach Oberlaa gekommen um den musikalischen Sonntagnachmittag zu genießen, dass die Galerie mit weiteren Plätzen eröffnet werden musste. Vor derart ausverkauftem Haus überzeugte Johann Kronthaler wieder mit lyrischen Klarinettenklängen in Krommers Klarinettenkonzert, aber auch Haydns 103. Symphonie “Mit dem Paukenwirbel” bot manche Überraschung. Mit diesem gelungenen Konzert steuert der Concentus21 nun auf den Höhepunkt der Jubiläumssaison zu.

20. Jänner 2019

Theatersaal der Seniorenresidenz im Kurpark Oberlaa

Solist: Johann Kronthaler
Dirigent:Herbert Krenn

Franz Schubert Ouvertüre zum Singspiel „Der Häusliche Krieg“
Franz Krommer Klarinettenkonzert Nr. 1 Es-Dur
Josef Haydn Symphonie Nr. 103 Es-Dur „Mit dem Paukenwirbel“

Zugabe Solist und Orchester: Vittorio Monti Czardas
Zugabe des Orchesters: Josef Haydn Symphonie Nr. 88 Finale

Solist Johann Kronthaler mit Concentus21 Wien

Musik in und aus Wien mit Solist Johann Kronthaler

Beim stimmungsvollen Herbstkonzert mit Musik in und aus Wien begeisterte Johann Kronthaler mit lyrischen Klarinettenklängen das Publikum. Dabei spielte der Concentus21 bereits zum zeiten Mal im Haus der Begegnung Döbling. Bereits im Sommer 2017 war hier ein Klarinettenkonzert – damals mit Solist Simon Reitmaier – zur Aufführung gekommen. Dagegen kam dieses Mal sehr zur Freude der Orchestermitglieder mit Johann Kronthaler der Solist aus den eigenen Reihen. Ebenso konnte auch das Orchester wiedereinmal musikalisch überzeugen und hatte bei der Zugabe sichtlich Spaß am gemeinsamen Musizieren.

Samstag 24.11.2018

Haus der Begegnung Döbling

Solist: Johann Kronthaler
Dirigent:Herbert Krenn

Franz Schubert Ouvertüre zum Singspiel „Der Häusliche Krieg“
Franz Krommer Klarinettenkonzert Nr. 1 Es-Dur
Josef Haydn Symphonie Nr. 103 Es-Dur “Mit dem Paukenwirbel”

Zugabe Solist und Orchester: Vittorio Monti Czardas
Zugabe des Orchesters: Josef Haydn Symphonie Nr. 88 Finale

Sommerkonzert 2018 - Solist Elias Kim mit Concentus21 Wien

Konzert “Sommernachtsträume” mit Elias Kim

Gleich zweimal spielte der Concentus21 in der Krypta der Canisiuskirche das Konzert unter dem Titel “Sommernachtsträume”. Dabei belohnte tosender Applaus Solist Elias Kim und das Orchester für eine gelungene Aufführung von Mendelssohns berühmtem Violinkonzert. Darauf folgte Schuberts spritzige 3. Symphonie. Schließlich verabschiedete sich das Orchester mit Spielwitz und Signalpfeife per Vergnügungszug in die Sommerpause.

15. und 17. Juni 2018 Krypta der Canisiuskirche

Solist: Elias Kim
Dirigent: Herbert Krenn

Felix Mendelssohn-Bartholdy Konzert für Violine und Orchester in e-Moll Op. 64
Franz Schubert Symphonie No. 3 in D-Dur D.200

Zugaben des Orchesters:
Johann Strauss (Sohn) Blumenfestpolka und Vergnügungszug

Zugaben des Solisten:
Mendelssohn, Bach, Paganini, Ysaye, Vivaldi

Konzert Krypta der Canisiuskirche

Frühlingskonzert “Alla Turca” 2018

Beim Frühlingskonzert “Alla Turca” erklang ein exotisches Programm in der Krypta der Canisiuskirche. Nicht nur Mozarts Ouvertüre zur Entführung aus dem Serail bot “türkische” Klänge, sondern auch die selten gespielte Symphonie “Alla Turca” von Friedrich Witt brachte allerlei Reminiszenzen an türkische Folklore.
Doch den wahren Höhepunkt bot Damien Lancelle. Zunächst entlockte er großartige Melodien seiner Gitarre und überzeugte mit Mauro Giulianis Konzert in A-Dur. Danach brillierte er mit einer virtuosen Zugabe.

16. und 18. März 2018 Krypta der Canisiuskirche

Solist: Damien Lancelle
Dirigent: Herbert Krenn

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu „Entführung aus dem Serail“
Mauro Giuliani: Gitarrenkonzert Nr.1 in A-Dur Op. 30
Friedrich Witt: Symphonie No. 6 in a-Moll „Alla Turca“

Zugabe des Orchesters
Ludwig van Beethoven: Marsch „alla Turca“ aus „Die Ruinen von Athen“

Orchester und Solistin auf der Bühene der Burg Perchtoldsdorf

Orchesterkonzert Burg Perchtoldsdorf 2017

Das Orchesterkonzert in der Burg Perchtoldsdorf bot brillantes Spiel am Klavier. Elisa Wallnöfer überzeugte mit Beethovens 3. Klavierkonzert. Durch den verdienten Applaus des Publikums motiviert, bot sie dann mit dem modernen “Blues in F” als Zugabe einen spannenden Kontrast.
Doch auch das Orchester setzte ein Statement mit der zu Unrecht vergessenen 1. Symphonie des Beethoven-Schülers Carl Czerny. Nicht wenige Zuhörer waren überrascht, was der “Etüden-Papst” gescholtene Komponist zu bieten hat.

25.11.2017 Neuer Burgsaal, Burg Perchtoldsdorf

Solistin: Elisa Wallnöfer
Dirigent: Herbert Krenn

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll op. 37
Carl Czerny: Symphonie Nr. 1 c-Moll

Zugabe der Solistin
Roland Batik: Blues in F

Zugabe des Orchesters
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5

Solist Simon Reitmaier mit Orchester

Sommerkonzert “Virtuose Klarinette”

Mit fast unerträglicher Hitze im Veranstaltungszentrum Döbling machte das Sommerkonzert “Virtuose Klarinette” seinem Namen alle Ehre. Ungeachtet der Umgebungstemperaturen glänzten das Orchester und Solist mit virtuoser Darbietung des Klarinettenkonzerts. Doch es war vor allem die eingängige Balettmusik von Gounod, die zum Höhepunkt des Abends wurde.
Und auch in der Zugabe zeigte das Orchester einmal mehr, dass es eben auch die wienerische Unterhaltungsmusik beherrscht.

24. Juni 2017 im Veranstaltungszentrum Döbling

Solist: Simon Reitmaier
Dirigent: Herbert Krenn

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu „König Stephan“
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 2 in Es-Dur
Carles Gounod: Ballettmusik und Walzer aus der Oper „Faust“

Zugabe des Solisten
Ernst Ludwig Leitner: “Für Simon”

Zugabe des Orchesters
Johann Strauss: “Mephistos Höllenrufe”- Walzer

Solistin mit Orchester

Konzert “Mit der Flöte in den Frühling”

Beim Konzert “Mit der Flöte in den Frühling” spielte Olivera Milovanovic Mozarts Flötenkonzert Nr. 2 leicht und beschwingt. Im folgenden bot das Orchester mit der Symphonie Nr. 5 in h-Moll von Kalliwoda wieder eine fast vergessene Perle der symphonischen Musik.

17 und 19. März 2017 in der Krypta der Canisiuskirche

Solistin: Olivera Milovanovic (Flöte)
Dirigent: Herbert Krenn

Franz Schubert: Ouvertüre zu „Alfonso und Estrella“
Wolfgang Amadeus Mozart: Flötenkonzert Nr. 2 D-Dur KV 314
J. W. Kalliwoda: Symphonie Nr. 5 in h-Moll

Zugabe der Solistin und des Orchesters
Wolfgang Amadeus Mozart: Andante in C-Dur zum Flötenkonzert Kv. 315

Zugabe des Orchesters
Antonin Dvorák: Slavischer Tanz Nr. 2 Op.46

Konzert in der Krypta

Klassisches Symphoniekonzert mit Cello

Beim klassischen Symphoniekonzert überzeugten das Orchester und die Solistin Nicole Peña-Comas gleichermaßen im “Doppelpack”. Haydns erst in den 1960er Jahren wiederentdecktes Cello-Konzert Nr. 1 bot der Solistin eine hervorragende Bühne, um ihr überragendes Können unter Beweis zu stellen. Anschließend gab das Orchester im zweiten Teil des Konzerts einen “Gassenhauer” der Klassik gekonnt zum Besten: Beethovens 5. Symphonie ist gleichermaßen bekannt und beliebt.

25. und 27. November 2016 in der Krypta der Canisiuskirche

Solistin: Nicole Peña-Comas (Cello)
Dirigent: Herbert Krenn

Ludwig van Beethoven: Ouvertüre zu Coriolan Op. 62
Joseph Haydn: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 C-Dur (Hob. VIIb:1)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 5 c-moll op. 67

Zugabe der Solistin
Johann Sebastian Bach: Prelude aus Suite Nr.1 in G-Dur und Sarabande aus Suite Nr.3 in C- Dur

Zugabe des Orchesters
Aaram Khachaturian: Adagio aus “Spartakus”