Ein neues Konzertprogramm vorbereiten – mehr als nur durchspielen

Als Orchestermusiker ist man immer wieder damit konfrontiert, dass man neue Konzertprogramme vorbereiten muss. Dafür bedarf es etwas mehr, als nur die eigene Stimme durchzuspielen. In diesem Artikel soll es darum gehen, wie man als Streicher ein neues Programm effektiv angeht.

Bevor die Orchesterproben beginnen

1. Schritt – Hören und Verstehen

Im Orchester ist es wichtig, nicht nur die eigene Stimme zu kennen, sondern auch zu wissen, wie ein Stück grundsätzlich aufgebaut ist, wie es sich anhören sollte, wo wichtige Einsätze sind und vieles mehr. Deshalb ist der erste wichtige Schritt, sich vor der ersten Probe mit dem neuen Stück vertraut zu machen. Dazu kann man das Stück einfach anhören (auch mehrfach ;)), aber auch anhören und dabei die eigene Stimme mitlesen oder noch besser anhören und die Partitur mitlesen. Zu den meisten Stücken findet man Partituren online z.B. in der Petrucci Music Librabry.

Ebenfalls spannend kann es sein, sich das Stück von verschiedenen Orchestern und unter verschiedenen Dirigenten anzuhören. Schubert klingt nicht gleich Schubert und Mozart nicht gleich Mozart. Unterschiedliche Tempi, Dynamik und Phrasierung kann einen sehr großen Unterschied ausmachen.
Auch interessant ist es, sich über den Hintergrund eines Stückes zu informieren. Wann hat der Komponist es geschrieben? Gab es einen Auslöser dafür? Wer ist der Widmungsträger und warum? Manches davon steht im Internet und oft findet man bei den verschiedenen Klassik Radios Hintergrundgeschichten, Podcasts und ähnliches.

2. Schritt – Schwierige Stellen identifizieren

Hat man das Stück angehört und eine Vorstellung davon, wie es klingen soll, ist der erste wichtige Schritt, einmal alles durchzuspielen und zwar im finalen Tempo. Dabei merkt man sofort, welche Stellen einfach so funktionieren und welche Stellen schwierig sind und geübt werden müssen.
Die schwierigen Stellen markiert man sich beim Durchspielen und kommt anschließend auf sie zurück.
Man nimmt sich jede schwierige Stelle einzeln vor und überlegt, worin die Schwierigkeit besteht. Ist es der Bogenstrich oder der Fingersatz oder die Koordination? Für jedes Problem gibt es die passende Übestrategie.

3. Schritt – Übungsplan erstellen

Sind die schwierigen Stellen klar und definiert was geübt werden muss, kann man daraus einen Übeplan erstellen.
Hierzu gibt es viele verschieden Ressourcen und Strategien, die letzten Endes auch immer davon abhängig sind, wie viel Zeit man zum Üben zur Verfügung hat.
Gut wäre, man hätte pro Tag 30 Minuten Zeit für die Orchesterstücke, aber auch mit 10 Minuten jeden Tag kann man einiges erreichen. Nur wenn man gar keine Zeit zum Üben hat, sollte man sich das mit dem Orchester nochmal überlegen 😉 In der Probe sollte das Augenmerk auf das Zusammenspielen gelegt werden können, was nur funktioniert, wenn nicht jeder nur mit sich selbst kämpft.

http://violinmasterclass.com/de/uebeplaene

4. Schritt – Üben

Wenn man nun also nach dem eigenen Übeplan übt, dann ist es wichtig, die schwierigen Stellen nicht einfach durchzuspielen, denn damit übt man nur das, was nicht funktioniert noch mehr ein. Stattdessen sollte man sich entsprechend der Schwierigkeit der Stelle die passende Strategie aussuchen und langsam und mit Bedacht üben. Itzhak Perlman hat zum Üben einen schönen Satz geprägt:

“If you practice something slowly, you forget it slowly. If you practice something fast, you forget it fast.”

Itzhak Perlman – Geiger

Hat man Probleme mit der Bogeneinteilung? Vielleicht hilft ja eine “Bow Distribution Map”? https://www.violinist.com/blog/susannaviolin/20198/27865

Ist ein Lauf schwierig und schnell? Dann sucht man sich zuerst die passenden Fingersätze ( https://www.violinist.com/blog/PennyThompsonKruse/20198/27893/), danach übt man z.B. in rythmisierten Pattern. ( https://www.thestrad.com/playing/technique-velocity-studies-with-hans-j%C3%B8rgen-jensen/8503.article )

Sind die Lagenwechsel an einer Stelle schwierig? Man übt die Lagenwechsel langsam zuerst vorwärts, anschließend “rückwärts”, liest also die Noten von rechts nach links und wechselt damit die Lage in die andere Richtung. Danach geht es in die richtige Richtung gleich viel schneller.

Hat eine Passage einen schwierigen Rythmus oder einen Übergang zum Beispiel von Achtel auf Triolen? Da hilft am Besten mit Metronom üben. Moderne Metronome und vor allem Metronom-Apps (z.B. Soundbrenner) ermöglichen es, nicht nur die Taktart und die Metronomzahl einzustellen, sondern auch eine Unterteilung. Man kann also zum Beispiel einen 4/4 Takt mit MM = 100 einstellen und sich dabei Triolen geben lassen.

Hat man alles geübt und ist überzeugt, man kann nun alles, dann sollte man sich selbst testen zum Beispiel, in dem man mit einer Aufnahme mitspielt. Bei YouTube gibt es viele Aufnahmen bei denen man auch den Dirigenten sehen kann, so kann man sich fast fühlen, als wäre man Mitglied bei den Philharmonikern 😉
Spielt man nun also mit einer Aufnahme mit, wird man schnell merken, welche Stellen dann doch noch nicht so gut funktionieren und kann den eigenen Übeplan entsprechend anpassen.

Weitere Ressourcen

Weitere interessante Ressourcen zum Üben sind zum Beispiel diese:

3 Violin Practice Tips to Save Time and get Faster Progress | Violin Lounge TV #280

Practicing for many hours can be useless or even counterproductive when you're doing it wrong. In this video I share 3 tips:

Gepostet von Violin Lounge am Mittwoch, 15. August 2018

Während der Probenzeit

Hat man die Stücke gut vorbereitet und die Orchesterproben beginnen, dann sollte man ebenfalls einige Dinge beachten. Welche das sind, behandeln wir in unseren nächsten Blogs.

Blog (geplant): Orchesternoten markieren
Blog (geplant): Die effektive Orchesterprobe

Dirigent Herbert Krenn

Loewe trifft Beethoven – Herbstkonzert

Schon Wochen im voraus war das diesjährige Herbstkonzert des Concentus21 ausverkauft. Demzufolge war der stimmungsvolle Lorely Saal bis auf den letzten Platz gefüllt. Entsprechend dem Motto des Abends “Loewe trifft Beethoven” intonierten Orchester und Solist zunächst Beethovens 4. Klavierkonzert.

Darauf folgte nach der Pause eine österreichische Erstaufführung für ein Stück, welches bereits 1834 entstanden ist. Da zu Carl Loewes Symphonie in e-Moll nie Stimmenmaterial gedruckt wurde, ging der Aufführung eine lange Vorbereitungsphase voraus, die der künstlerische Leiter Herbert Krenn im Detail dokumentiert hat (nachzulesen hier: Carl Loewe und seine e-Moll Symphonie).

Abschließend spielte das Orchester das Scherzo aus der Symphonie in d-Moll als Zugabe, die einmal mehr bewies, dass Loewe nicht nur Balladen und Oratorien meisterhaft komponierte. Das Publikum belohnte die Aufführung mit reichlich Applaus und so war es wieder einmal ein gelungener Abend.

Plakat Herbstkonzert 2019 mit Christos Marantos - Loewe trifft Beethoven
Plakat Herbstkonzert 2019 mit Christos Marantos

Programmheft

09. November 2016
Lorely-Saal Penzing

Solist: Christos Marantos
Dirigent: Herbert Krenn

L. v. Beethoven – Klavierkonzert No. 4 in G-Dur
Zugabe des Solisten:
L.v. Beethoven – Bagatelle op. 126 No. 5

Carl Loewe – Symphonie in e-Moll
Zugabe des Orchesters:
Carl Loewe – Scherzo aus der Symphonie in d-Moll

Orchester Concentus21 Wien 2019

Festkonzert 15 Jahre Concentus21 Wien

15 Jahre Concentus21 – ein festlicher Anlass! Unter diesem Motto hatte das Orchester zum großen Festkonzert nach Donaustadt geladen. Im festlich geschmückten Saal nahmen über 200 Gäste Platz und lauschten dem Orchester, das mit stattlichen 52 Musikern und Dirigent die Bühne mehr als ausfüllte.

Die festliche Einleitung des musikalischen Teils machte die Ouvertüre zur Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel, bevor die Vereinsobfrau Cornelia Szabó-Knotik in ihrer Ansprache das Publikum begrüßte und vor allem den zahlreich erschienen Stammgästen für ihre langjährige Treue dankte. Beim folgenden Trompetenkonzert von Johann Nepomuk Hummel glänzte der Solist Gerald Grün mit schönem Ton und wurde routiniert vom Orchester begleitet. Den Höhepunkt des Abends bot jedoch Carl Czernys 5. Symphonie, die nahezu vergessen wieder einmal vom Dirigenten und musikalischen Leiter Herbert Krenn “ausgegraben” wurde. Die abwechslungsreichen Sätze zeigten Czernys kompositorisches Können, das sich nicht nur auf Klavieretüden beschränkt.

Ob des überwältigenden Applauses bot das Orchester gleich zwei Zugaben aus der Feder von Carl Michael Ziehrer dar und bewies damit, dass es auch in der wienerischen Unterhaltungsmusik zu Hause ist.

Beim anschließenden Sektempfang war man sich einig, dass es ein gelungenes Konzert war. Publikum und Musiker plauderten angeregt und ließen sich den freundlicherweise von Henkell gesponserten Sekt schmecken.

Plakat Jubiläumskonzert 15 Jahre Concentus21
Plakat Jubiläumskonzert 15 Jahre Concentus21

Programmheft

18. Mai 2019
Veranstaltungszentrum Donaustadt

Solist: Gerald Grün
Dirigent: Herbert Krenn

G. F. Händel – Ouvertüre aus “Feuerwerksmusik”
J. N. Hummel – Trompetenkonzert in Es-Dur
C. Czerny – Symphonie Nr. 5 in Es-Dur

Zugaben des Orchesters:
C. M. Ziehrer: Walzer “In lauschiger Nacht”, Freiherr von Schönfeld Marsch

Plakat Jubiläumskonzert 15 Jahre Concentus21

16.04.2019 Pressemitteilung Festkonzert

Musiker aus über zehn Nationen warten auf! Einladung zum Festkonzert 15 Jahre Concentus21 Wien
Wien, am 16.04.2019 – Wenn das Wiener Symphonieorchester Concentus21 sein 15-jähriges Jubiläum feiert, geben 50 Musiker und Musikerinnen aus über zehn Ländern ihr bestes: Auf dem Programm des Festkonzerts, das am 18. Mai 2019 um 19.00 im Haus der Begegnung Donaustadt stattfindet, stehen Händels bekannte Ouvertüre aus der „Feuerwerksmusik“, Czernys 5. Symphonie sowie Hummels Trompetenkonzert in Es-Dur.

Die Freude am Musizieren und die Begeisterung für die musikalische Tradition stehen für den künstlerischen Leiter Herbert Krenn und sein Orchester im Vordergrund. Das wird vor allem bei der Stückauswahl deutlich: “Wir wissen Traditionelles zu schätzen, aber wir legen auch großen Wert auf Vielseitigkeit”, erklärt der Dirigent das Repertoire. Neben Werken, die einem breiten Publikum bekannt sind, werden regelmäßig auch selten gespielte Juwelen der Wiener Klassik und Romantik aufgeführt.

Das Amateurorchester wurde im Jahr 2004 als „Regenbogenorchester“ gegründet und hat in den letzten 15 Jahren fast 70 Konzerte gespielt. Dazu gehörten neben Auftritten mit namhaften Solisten auch einige Aufführungen moderner Werke. Besonders in Erinnerung geblieben sind jedoch vor allem die beiden konzertanten Opernaufführungen von Verdis Trovatore und Webers Freischütz, die gemeinsam mit befreundeten Chören möglich wurden.

Das Orchester arbeitet immer wieder mit bekannten Solisten und Solistinnen zusammen– darunter auch der Wiener Oboist Prof. Alfred Hertel, der über viele Jahre hinweg bis kurz vor seinem Tod selbst Teil des Orchesters und dessen Ehrenmitglied war. Für das Festkonzert am 18. Mai 2019 konnte Gerald Grün, Trompeter bei der Polizeimusik Wien, gewonnen werden.

Ein besonderes Konzert und unvergessliche Stunden der klassischen Musik sind garantiert!

Festkonzert mit anschließendem Sektempfang

Samstag, 18. Mai 2019 um 19.00 Uhr
Haus der Begegnung Donaustadt, Schrödingerplatz 1, 1220 Wien

Karten sind ab 18€ auf der Website des Orchesters (Shop) sowie an der Abendkassa erhältlich

Kontakt

Ansprechperson und Anfragen zu Pressetickets für das Konzert richten Sie bitte an:
Name: Christine Geier (Konzertmeisterin)
Email: presse@concentus21.at

Fotos / Medien

Plakat Jubiläumskonzert 15 Jahre Concentus21

Weitere Fotos unter http://www.concentus21.at/presse/

Orchester und Solist auf der Bühne in Oberlaa

Sonntagskonzert in Oberlaa

Das Sonntagskonzert in Oberlaa als erstes Konzert 2019 brachte nochmals das Programm “Musik in und aus Wien” zu Gehör. Auch diesmal war es ein stimmungsvolles Konzert nicht zuletzt wegen des schönen Theatersaals. So zahlreich war das Publikum nach Oberlaa gekommen um den musikalischen Sonntagnachmittag zu genießen, dass die Galerie mit weiteren Plätzen eröffnet werden musste. Vor derart ausverkauftem Haus überzeugte Johann Kronthaler wieder mit lyrischen Klarinettenklängen in Krommers Klarinettenkonzert, aber auch Haydns 103. Symphonie “Mit dem Paukenwirbel” bot manche Überraschung. Mit diesem gelungenen Konzert steuert der Concentus21 nun auf den Höhepunkt der Jubiläumssaison zu.

20. Jänner 2019

Theatersaal der Seniorenresidenz im Kurpark Oberlaa

Solist: Johann Kronthaler
Dirigent:Herbert Krenn

Franz Schubert Ouvertüre zum Singspiel „Der Häusliche Krieg“
Franz Krommer Klarinettenkonzert Nr. 1 Es-Dur
Josef Haydn Symphonie Nr. 103 Es-Dur „Mit dem Paukenwirbel“

Zugabe Solist und Orchester: Vittorio Monti Czardas
Zugabe des Orchesters: Josef Haydn Symphonie Nr. 88 Finale

26.11.2018 Pressemitteilung Herbstkonzert Döbling

Gelungenes Herbstkonzert des Concentus21 im Veranstaltungszentrum Döbling

Bereits zum wiederholten Male spielte das Orchester Concentus21 in Döbling und begeisterte das Publikum mit romantischer Klarinette und abwechslungsreichem Haydn.

Zum Start in die Jubiläumssaison spielte der Concentus21 Wien zum zweiten Mal im Veranstaltungszentrum in Döbling. Das Orchester, das 2019 sein 15jähriges Bestehen feiert, bot wieder einmal eher selten gehörte musikalische Leckerbissen. Unter dem Motto “Musik in und aus Wien” standen Schubert, Haydn und Krommer auf dem Programm.

Nach Franz Schuberts Ouvertüre zum „häuslichen Krieg“ überzeugte der Solist Johann Kronthaler mit lyrischen Klarinettenklängen. Wie im kurzweiligen Programmheft über die Entwicklung der Klarinette zu lesen war, beschrieb der deutsche Schriftsteller und Musiker Christian Friedrich Daniel Schubart in den frühen 1780er Jahren den Klang der Klarinette so: „Der Charakter derselben ist: in Liebe zerflossenes Gefühl, – so ganz der Ton des empfindsamen Herzens.“ Die Darbietung des Klarinettenkonzerts von Franz Krommer brachte genau dies überzeugend zum Ausdruck. Belohnt wurde die gefühlvolle Darbietung durch reichlich Applaus des begeisterten Publikums. Die folgende Zugabe von Montis Czardas in Begleitung des Orchesters zeigte dann die virtuose Seite der Klarinette, denn das eigentlich für Geige komponierte Bravourstück gelang mitreißend.

Nach der Pause erklang dann die 103. Symphonie von Haydn mit dem einleitenden Paukenwirbel. Bei ihrer Uraufführung in London im März 1795 schrieb der „Morning Chronicle“ dazu: „Wieder wurde eine neue Symphonie vom produktiven und bezaubernden Haydn aufgeführt; die, wie gewöhnlich, fortwährende Geistesblitze aufweist sowohl in der Melodik wie in der Harmonik. Die Langsame Einleitung erregte höchste Aufmerksamkeit, das Allegro betörte.“ Die abwechslungsreiche Symphonie zeigte, was ein engagiertes Liebhaberorchester zu leisten vermag und wurde verdientermaßen mit reichlich Applaus belohnt. Die Zugabe – das Finale aus Haydns 88. Symphonie – setze dann einen krönenden Abschluss auf einen gelungenen Konzertabend. Den Musikern war anzumerken, wie sie mit Begeisterung und hoher Musikalität spielten.

Nächstes Konzert

Eine Wiederholung des Konzerts gibt es am 20. Jänner 2019 um 16 Uhr im Theatersaal der Seniorenresidenz Oberlaa (Fontanastrasse 10, 1100 Wien).

Fotos

Konzertplakat Herbstkonzert 2018 Döbling

Pressekontakt

Christine Geier (Konzertmeisterin, Social Media Verantwortliche)
Email: presse@concentus21.at

Solist Johann Kronthaler mit Concentus21 Wien

Musik in und aus Wien mit Solist Johann Kronthaler

Beim stimmungsvollen Herbstkonzert mit Musik in und aus Wien begeisterte Johann Kronthaler mit lyrischen Klarinettenklängen das Publikum. Dabei spielte der Concentus21 bereits zum zeiten Mal im Haus der Begegnung Döbling. Bereits im Sommer 2017 war hier ein Klarinettenkonzert – damals mit Solist Simon Reitmaier – zur Aufführung gekommen. Dagegen kam dieses Mal sehr zur Freude der Orchestermitglieder mit Johann Kronthaler der Solist aus den eigenen Reihen. Ebenso konnte auch das Orchester wiedereinmal musikalisch überzeugen und hatte bei der Zugabe sichtlich Spaß am gemeinsamen Musizieren.

Samstag 24.11.2018

Haus der Begegnung Döbling

Solist: Johann Kronthaler
Dirigent:Herbert Krenn

Franz Schubert Ouvertüre zum Singspiel „Der Häusliche Krieg“
Franz Krommer Klarinettenkonzert Nr. 1 Es-Dur
Josef Haydn Symphonie Nr. 103 Es-Dur “Mit dem Paukenwirbel”

Zugabe Solist und Orchester: Vittorio Monti Czardas
Zugabe des Orchesters: Josef Haydn Symphonie Nr. 88 Finale

Sommerkonzert 2018 - Solist Elias Kim mit Concentus21 Wien

Konzert “Sommernachtsträume” mit Elias Kim

Gleich zweimal spielte der Concentus21 in der Krypta der Canisiuskirche das Konzert unter dem Titel “Sommernachtsträume”. Dabei belohnte tosender Applaus Solist Elias Kim und das Orchester für eine gelungene Aufführung von Mendelssohns berühmtem Violinkonzert. Darauf folgte Schuberts spritzige 3. Symphonie. Schließlich verabschiedete sich das Orchester mit Spielwitz und Signalpfeife per Vergnügungszug in die Sommerpause.

15. und 17. Juni 2018 Krypta der Canisiuskirche

Solist: Elias Kim
Dirigent: Herbert Krenn

Felix Mendelssohn-Bartholdy Konzert für Violine und Orchester in e-Moll Op. 64
Franz Schubert Symphonie No. 3 in D-Dur D.200

Zugaben des Orchesters:
Johann Strauss (Sohn) Blumenfestpolka und Vergnügungszug

Zugaben des Solisten:
Mendelssohn, Bach, Paganini, Ysaye, Vivaldi

Konzert Krypta der Canisiuskirche

Frühlingskonzert “Alla Turca” 2018

Beim Frühlingskonzert “Alla Turca” erklang ein exotisches Programm in der Krypta der Canisiuskirche. Nicht nur Mozarts Ouvertüre zur Entführung aus dem Serail bot “türkische” Klänge, sondern auch die selten gespielte Symphonie “Alla Turca” von Friedrich Witt brachte allerlei Reminiszenzen an türkische Folklore.
Doch den wahren Höhepunkt bot Damien Lancelle. Zunächst entlockte er großartige Melodien seiner Gitarre und überzeugte mit Mauro Giulianis Konzert in A-Dur. Danach brillierte er mit einer virtuosen Zugabe.

16. und 18. März 2018 Krypta der Canisiuskirche

Solist: Damien Lancelle
Dirigent: Herbert Krenn

Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu „Entführung aus dem Serail“
Mauro Giuliani: Gitarrenkonzert Nr.1 in A-Dur Op. 30
Friedrich Witt: Symphonie No. 6 in a-Moll „Alla Turca“

Zugabe des Orchesters
Ludwig van Beethoven: Marsch „alla Turca“ aus „Die Ruinen von Athen“

Orchester und Solistin auf der Bühene der Burg Perchtoldsdorf

Orchesterkonzert Burg Perchtoldsdorf 2017

Das Orchesterkonzert in der Burg Perchtoldsdorf bot brillantes Spiel am Klavier. Elisa Wallnöfer überzeugte mit Beethovens 3. Klavierkonzert. Durch den verdienten Applaus des Publikums motiviert, bot sie dann mit dem modernen “Blues in F” als Zugabe einen spannenden Kontrast.
Doch auch das Orchester setzte ein Statement mit der zu Unrecht vergessenen 1. Symphonie des Beethoven-Schülers Carl Czerny. Nicht wenige Zuhörer waren überrascht, was der “Etüden-Papst” gescholtene Komponist zu bieten hat.

25.11.2017 Neuer Burgsaal, Burg Perchtoldsdorf

Solistin: Elisa Wallnöfer
Dirigent: Herbert Krenn

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 in c-Moll op. 37
Carl Czerny: Symphonie Nr. 1 c-Moll

Zugabe der Solistin
Roland Batik: Blues in F

Zugabe des Orchesters
Johannes Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5